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Schwingungs-
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esstechnik

Dr. Lichte 
Sachverständigen- und Ingenieurbüro Dr. Ulf und Peter Lichte GbR

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Schwingungsmesstechnik
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Für die Beratungs- und Sachverständigentätigkeit im Sachgebiet „Erschütterungen im Bauwesen“ ist die Durchführung von Messungen unerlässlich. Das Sachverständigen- und Ingenieurbüro Dr. Peter Lichte verfügt daher über eine umfangreiche Ausrüstung mit Messgeräten der Klassen 1 und 2 nach DIN 45669 für unterschiedliche Einsatzorte und Aufgaben:

  1. Durchgängige Registrierung

  2. Registrierung mit Triggerung

  3. Aufzeichnung von Maximalwerten

 

1. Durchgängige Registrierung
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Beschreibung

Digitale Aufzeichnung des Schwinggeschwindigkeits-Zeit-Verlaufes von Erschütterungsvorgängen über Sekunden, Minuten oder Stunden.

Messgeräte
  • 2 Schwingungsmessgeräte SMK-801
  • 2 x 8 Kanäle;
  • beliebige x,y,z-Komponenten;
  • Messgeräte der Klasse 1 DIN 45669-1;
  • 1-80 Hz, 1-316 Hz;
  • v-proportional, KB-proportional 0,001mm/s<v<500 mm/s.
  • AD-Wandler und Laptop mit Software MEDA_AD der Firma Wölfel, Höchberg
  • 2 x 8 Kanäle
Vorteil
  • länger andauernde Erschütterungen können registriert werden;
  • genaue Auswertung der Schwinggeschwindigkeits-Zeit-Verläufe möglich;
  • Frequenzanalyse der Registrierung möglich;
  • die Erschütterungen können analysiert werden;
  • Aushalten von Störquellen ist möglich.
Nachteil
  • lange Auswertungszeiten fallen an;
  • großer Speicherbedarf.
Anwendung
  • Bauerschütterungen z.B. beim Rammen von Spundbohlen, bei der Bohrpfahlherstellung und bei Verdichtungsarbeiten;
  • Verkehrserschütterungen insbesondere mit Immissionsmessungen nach DIN 4150-2;
  • maschineninduzierte Erschütterungen;
  • Standortuntersuchungen.
Beispiel
Rammerschütterung über 15 min

 

2. Registrierung mit Triggerung
 
Beschreibung
  • Digitale Aufzeichnung des Schwinggeschwindigkeits-Zeit-Verlaufes von einem oder mehreren Erschütterungsvorgängen, wenn deren Schwinggeschwindigkeit (oder Beschleunigung) einen vorgegebenen Triggerwert überschreitet;
  • Anzeige von Triggerüberschreitungen durch optische/akustische Signale.
Messgeräte
  • Schwingungsmessgeräte wie unter 1.
  • 1 Schwingungsmessgerät ZEB/SM-6C
  • 6 Kanäle (2- x,y,z-Komponente);
  • Messgerät der Klasse 1 DIN 45669-1;
  • 1-80 Hz, 1-316 Hz;
  • v-proportional, KB-proportional 0,1 mm/s<v<100 mm/s.
  • 2 Schwingungsmesser SYSCOM (Bartec)
  • 3 Kanäle (x,y,z-Komponente);
  • mit Signaleinrichtung;
  • Messgerät der Klasse 1 DIN 45669;
  • v-proportional 0,1 mm/s<v<100 mm/s;
  • a-proportional 0,1 mm/s2<a<100 mm/s2.
  • Fernabfrage über Autocall (D2-Netz)
Vorteil
  • wesentlich geringerer Speicherbedarf als bei 1.;
  • genaue und schnelle Auswertung der Schwingungs-Zeit-Verläufe möglich;
  • Frequenzanalyse der Registrierung ist gut möglich;
  • die Erschütterungen können analysiert werden;
  • Ausschalten von Störquellen ist möglich;
  • durch Fernabfrage geringerer Zeit- und Personalaufwand.
Nachteil
  • es sind unter Umständen viele Messungen auszuwerten;
  • Dateiverwaltung ist erforderlich.
Anwendung
  • Sprengerschütterungen;
  • Tiefenverdichtung mit fallenden Massen;
  • Dauerüberwachung von Einzelvorgängen über längere Zeiträume (Tage, Wochen, Monate).
Beispiel
SYSCOM

 

3. Aufzeichnung von Maximalwerten
 
Beschreibung
  • Digitale Aufzeichnung von einem oder mehreren Erschütterungsvorgängen, deren Schwingungsgröße einen Triggerwert überschritten hat, geräteinterne Auswertung und Ausgabe der maximalen Schwinggeschwindigkeit und der zugehörigen Frequenz als Zahlenwerte
Messgeräte
  • 1 Schwingungsmessgerät ZEB/SM-3E
  • 3 Kanäle ( x,y,z-Komponente);
  • Messgerät der Klasse 2 DIN 45669-1;
  • 4-80 Hz;
  • v-proportional 0,1<v<100 mm/s;
  • 1 Messwert je Sekunde, maximal 64 Messwerte.
Vorteil
  • wenige Messwerte;
  • geringer Auswerteaufwand, sofortiges Ergebnis;
  • sehr geringer Speicherbedarf.
Nachteil
  • Angaben zum Schwinggeschwindigkeits-Zeit-Verlauf sind in der Datenausgabe nicht enthalten;
  • die Schwingfrequenz während des Auftretens des Maximums kann nicht immer genau ermittelt werden;
  • eine Identifikation von Störquellen ist erschwert.
Anwendung
  • Sprengerschütterungen;
  • sonstige kurzzeitige Erschütterungen;
  • Dauerüberwachung von Sprengungen.
Beispiel

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