Lübbenau,
Kohlehochbunker

Dr. Lichte 
Sachverständigen- und Ingenieurbüro Dr. Ulf und Peter Lichte GbR 

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Aufgabe
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Im Zuge des Rückbaus im Kraftwerk Lübbenau musste unter anderem ein Kohlehochbunker gesprengt werden.

Aufgabe unseres Büros war die Betreuung der Sprengarbeiten hinsichtlich der Vermeidung von Schäden an benachbarter Bebauung durch Sprengerschütterungen. 

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Beurteilungsgrundlage
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Als Beurteilungsgrundlage zur Vermeidung von Schäden wurden die Anhaltswerte der DIN 4150-3 "Erschütterungen im Bauwesen" verwendet. Für die Aufgabenstellung enthalten diese Werte eine ausreichende Sicherheit gegen Schäden durch Erschütterungen, wie sie durch die Sprengungen und den Massenaufprall zu erwarten waren.

Die Anhaltswerte beziehen sich auf die maximal auftretende Schwinggeschwindigkeit im Fundamentbereich oder im obersten Vollgeschoss. Die Einhaltung dieser Werte soll garantieren, dass es nicht zur Beeinträchtigung der Gebrauchfähigkeit des Gebäudes kommt. (Dies ist bei Wohngebäuden z.B. Rissbildung)

Erschütterungsmessung 

Messgeräte
(näheres siehe Messtechnik)

Die Erschütterungsmessungen wurden durch die Firma MOBILER BILD- UND MESSDIENST und das Sachverständigen- und Ingenieurbüro Dr. Peter Lichte, durchgeführt. Folgende Messapparaturen kamen zum Einsatz:

  • Präzisions-Schwingungsmesser SMK-801 
  • SYSCOM MR2002
  • Schwingungsmesser ZEB/SM-6C 
  • Schwingungsmesser ZEB/SM-3E
Messpunkte

Die Messpunkte wurden entsprechend den Forderungen der DIN 4150 im Fundamentbereich der Gebäude im Umkreis des Abbruchobjektes angeordnet. Die Erschütterungsmessungen wurden unter dem Aspekt der Vermeidung von Schäden an den Gebäuden und von einer Belästigung der Anwohner durchgeführt.

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